Das tägliche Geschehen wird von nun an durch den Krieg am Hindukusch, natürlich nur umgangssprachlich, bestimmt. Da beschlug mir ja die Brille, als uns Angela und Deutschland sich verneigten. Mein Mitgefühl ist sicherlich auch mit den Verbliebenen in Deutschland, in Afghanistan und anderswo.

Ja,ja, ich weiß, in der Demokratie ist das so, oder solls so sein! Aber nehmen wir mal die religiösen Einrichtungen, die sich ja in der Aufarbeitung ihrer erzieherischen Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, sich aber sicherlich noch weiter beflecken, denn ein Schelm, wer glaubt pädophile Zuchtmeister gab's nur in der Vergangenheit.
Die Deutschen nennen sich größtenteils Christen und haben, demokratisch, wie sie nun mal sind, auch für diese eine christliche Beteiligung an den demokratischen Einrichtungen gesorgt. Z.B. in der Medienpräsenz Zeitung, Rundfunk und Fernsehen, FSK u.ä. Nur dadurch ist zu erklären, dass die o.g. "Züchtigungen" nicht ans Tageslicht kamen oder der Fokus auf ein anderes Thema gerichtet wurde.
Ach ja, da wir Deutschen ja noch eine Schuld mit uns herum zu tragen haben, müssen natürlich auch die jüdisch/israelischen Belange berücksichtigt werden. Deshalb wird in den Medien der heldenhafte Überlebenskampf der Israelis, mit den Greueltaten der Palästineser aufgewogen. Ich verneige mich lieber in aller Demut vor jenen, deren Lebensgrundlage zerstört wird und entschuldige mich für das Leid, daß wir mit der materiellen und ideellen Förderung von Staaten begehen, die einander bekriegen und vernichten.
Da wir jetzt aber bei der Arbeitsplatzsicherung (wie komme ich eigentlich jetzt da drauf?) sind, sollen nun unsere muslimischen/türkischen Mitbewohner auch ein Wörtchen mitreden dürfen. Dies dürfen sie, anders als in der Schweiz, in den (möglichst außerhalb der Wohngegenden) zu errichtenden Moscheen machen (haben eigentlich Christen jemals Indios oder anders gläubige Menschen gefragt, ob sie dort eine Kirche bauen dürfen?). Dies hat natürlich einen ökonomischen Vorteil, indem die Überwachung und die Einflussnahme erheblich erleichert wird.
Zuletzt, die Freidenkenden können sich ja dann über die Gewerkschaftsforen einbringen, oder? Ich meine, hier sind die anders oder frei denkenden Mitbürger klar im Nachteil und werden nicht demokratisch berücksichtigt, sondern nur vereinnahmt, weil sie eben keine Lobby für sich sprechen lassen. So ist das eben in der Demokratie. Genau hier muss sich aber etwas ändern, auch wer keine Lobby hat muss gehört werden!
In diesem Sinne fange ich wieder an, im Wald zu pfeifen.
Herzlichst Euer Ferenz
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